BlogLohnt es sich, eine Wärmekabine selbst zu bauen?

Lohnt es sich, eine Wärmekabine selbst zu bauen

Lohnt es sich, eine Wärmekabine selbst zu bauen?

Klein und effektiv sind die Alternativen zur Heimsauna, aber günstig sind qualitativ hochwertige Wärmekabinen eher nicht zu haben. Viele hätten gerne eine solche Wärmekabine bei sich zu Hause, weil die Wärme eine echte Wohltat ist, die Durchblutung fördert und den Stoffwechsel anregt. Auch die Anwendung ist einfach und die Betriebskosten sind niedrig im Vergleich zu einer Heimsauna. Da liegt es natürlich nahe, eine Wärmekabine selbst zu bauen. Alle, die ein bisschen handwerkliche Erfahrung und das nötige Geschick haben, sollten den Selbstbau relativ einfach bewerkstelligen können.

Grundsätzliche Fragen

Bevor es an den Bau der Wärmekabine geht, gilt es noch einige grundlegende Fragen zu beantworten. Wo soll die Kabine ihren Platz finden und für wie viele Personen soll sie ausgelegt sein? Sind Liege- oder nur Sitzplätze geplant und welche Strahler kommen zum Einsatz? Sind diese Fragen geklärt, dann wird es Zeit, die Wärmekabine zu planen. Wichtig ist es, die richtige Sorte Holz zu verwenden, denn nicht jedes Holz kommt für eine Kabine infrage. Ideal sind helle Holzarten wie Zedernholz oder das Holz der kanadischen Hemlocktanne in einer einwandfreien Qualität.

Wo soll die Wärmekabine stehen?

Die Wärmekabine im Hause sollte nach Möglichkeit trocken und frei von störenden Gerüchen sein. Zudem ist es von Bedeutung, dass der Boden waagerecht ist und es im Raum ein Fenster gibt. Voraussetzung ist auch ein Stromanschluss mittels Steckdose, ein Wasserbad in unmittelbarer Nähe, wie das bei einer Sauna der Fall ist, wird nicht benötigt. Rein theoretisch ist jeder Raum im Haus, als Aufstellplatz für eine Wärmekabine geeignet, wenn er die nötige Größe hat.

Das ideale Wärmesystem

Die Auswahl an Infrarotstrahlern ist groß. Der Strahler, der für die selbst gebaute Wärmekabine infrage kommt, bestimmt die therapeutischen Effekte sowie die Tiefenwirkung der Wärmekabine. Drei unterschiedliche Strahler sind möglich:

  • Der Flächenstrahler für regenerative und entspannende Effekte. Die Haut erwärmt sich nur an der Oberfläche. Daher sind Flächenstrahler gut geeignet, wenn auch Kinder in die Wärmekabine gehen.
  • Bei einem Vollspektrumstrahler dringt die Wärme tief in den Körper ein und sorgt für eine bessere Durchblutung und eine Entspannung der Muskeln.
  • Der Tiefenstrahler ist perfekt für therapeutische Zwecke und löst Verkrampfungen in den Muskeln. Diese Strahler treffen nur einen kleinen Teil des Körpers, was bei einer falschen Benutzung zu Verbrennungen führen kann.

Die Strahler können an der Decke und an den Seiten der Kabine ihren Platz finden, auf dem Boden sind sie allerdings fehl am Platz. Beim Abstand gilt: Bei 350 Watt Strahlern sollten es 20 Zentimeter und bei 750 Watt Strahlern 70 Zentimeter Abstand vom Körper sein. Das gilt jedoch nur für Vollspektrum- und Tiefenstrahler, bei Flächenstrahlern spielt der Abstand keine Rolle.

Fazit

Passionierte Heimwerker können viel Geld sparen, wenn sie ihre Wärmekabine selbst bauen. Wer nicht so begabt ist, der kann eine gesunde Wärmekabine auch als fertigen Bausatz kaufen, der nur noch montiert wird. Alle, die eine individuelle Wärmekabine wollen, müssen sie im „Do-it-yourself-Verfahren“ bauen. Allzu schwer ist es nicht und die Kabine ist später ein echtes Unikat und ganz individuell. Ein regelmäßiger Besuch in der Sauna ist dann nicht mehr notwendig und die Kosten für das Material rechnen sich auf diese Weise sehr schnell.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / nadtochiy

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