Heimsauna statt Wärmekabine

Wenn es um die Wellness in den eigenen vier Wänden geht, steht die Heimsauna, auch als Außensauna, ganz oben auf der Wunschliste. Viele haben sich diesen Wunsch bereits erfüllt, andere sind noch in der Entscheidungsphase und Dritte suchen eifrig nach dem passenden Modell.

Die finnische Sauna – Das große Vorbild


Heimsauna für die eigenen vier Wände

Eine typische Heimsauna für das eigene Haus
Bild: @ depositphotos.com / anitasstudio

Für die Heimsauna stand das Vorbild aus Finnland – Die finnische Sauna – sowohl in Design als auch in der Funktionsweise Pate. Die Saunakabine, die in unterschiedlichen Größen und mit variierendem Platzangebot erhältlich ist, wird meist aus Tannen- oder Fichtenholz gefertigt und ist als Bausatz erhältlich. Wer ziemlich nahe an das finnische Vorbild herankommen möchte, der wählt eine Blockbohlensauna für den Außenbereich. Für die Funktion ist der so genannte Saunaofen verantwortlich, der mit Holz oder elektrisch beheizt wird. Ein Starkstromanschluss ist für Innenraum-Kabinen erforderlich. Saunakabinen sind mit Sitz- oder Liegeflächen ausgestattet.

In der Sauna beträgt die Temperatur zwischen 65 und 100 °C, wobei die Luft im oberen Bereich eine größere Hitze aufweist, als die in Bodennähe. Durch den typischen Aufguss soll ein zusätzlicher Hitzereiz erreicht werden. Der sich bildende Wasserdampf erhöht die Luftfeuchtigkeit in der sonst trockenen Sauna, wodurch die Schweißbildung kurzzeitig durch ein erhöhtes Hitzeempfinden (keine höhere Temperatur!) ansteigt. Nach Belieben können dem Aufguss auch ätherische Öle beigegeben werden. In der klassischen finnischen Sauna ist das allerdings überflüssig, da hier das hochwertige Holz seinen Eigengeruch an die Umgebung abgibt und somit für eine natürliche Duftkomponente sorgt.

Sauna-Konstruktionen

Im Bereich der Heimsauna finden sich zwei bedeutende Bauvarianten: Massivsauna und Elementsauna. Die Massivsauna aus Blockbohlen stellt dabei die beliebteste und auch hygienischste Bauart dar. Die einzelnen Holzbohlen mit Nut und Feder werden passgenau miteinander verbunden, so dass eine absolut wärmeedichte Wand entsteht. Das Holz dient der Feuchtigkeitsaufnahme- und Feuchtigkeitsabgabe, um Schimmelbildung zu vermeiden. Die Elementsauna besteht aus mehreren Lagen Holz und Dämm-Materialien. Die erste Schicht bildet eine Holzschalung, auf die eine Dampfsperre aufgebracht wird, als drittes Element folgt Isoliermaterial und abschließend wird die Konstruktion mit Holz verkleidet.

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